Eine weitere "Galoshe" der UdSSR, 1975 Veröffentlichung. Der Funkempfänger "Orion-302" ist komplett auf Mikroschaltungen aufgebaut!

Als ein Freund dieses Radio für meine Sammlung herausnahm, wollte ich nur eine kosmetische Prophylaxe des Aussehens machen. Als ich mir die Schaltung des Funkempfängers ansah, war sofort klar: Ich werde ihn restaurieren, bis er voll funktionsfähig ist!

Dieses Radio ist die Idee des Radiowerks Dnepropetrovsk. Orion-302 war nicht so üblich wie "VEF" oder "Ozean", sondern trug maßgeblich zur Entwicklung von Haushaltsgeräten bei.

Das ganze Land kannte das Radiowerk Dnipropetrowsk aus einem anderen Grund gut - sie produzierten Fernseher "Feder"

Die Radiofabrik begann Anfang der 60er Jahre mit der Produktion von Transistorradioempfängern. Das waren zunächst einfache Taschenempfänger: "Schwalbe", "Jupiter", "Saturn"

Selbst die einfachsten Taschenempfänger wurden mit einer eleganten Tragetasche geliefert.

Seit 1965 beginnt die Produktion von Dualband-Radios der Serie "SPORT". Angefangen beim Modell "SPORT-3" (1970) der Radioempfänger ist bereits Vierband (DV, SV, KV, VHF))

Die originellste Modifikation des Funkempfängers

"SPORT" es gab ein modell "MRIYA", die seit 1967 produziert wird. Ein scheinbar gewöhnlicher Radioempfänger:

Dies ist nur auf den ersten Blick der Fall. Sobald Sie die obere Abdeckung öffnen, verwandelt sich der Receiver sofort in ein Radio-Tonbandgerät!

Seit Anfang der 70er Jahre wird ein neuer Funkempfänger im robusten Gehäuse entwickelt "Geologe". Neben den Standard-DV- und MW-Bändern verfügt der Radioempfänger bereits über 4 KV-Subbänder

Zu diesem Zeitpunkt beginnt die Lieferung spezieller Mikroschaltungen an TV-Fabriken, die Schaltungen von TV-Modulen zu vereinfachen. Chips der 224er Serie wurden bereits in den 60er Jahren am Forschungsinstitut für Präzisionstechnik entwickelt.

Auf Basis dieser Mikroschaltungen wurde eine weitere Modifikation des Funkempfängers entwickelt. "Geologe-2" und neues Modell Orion-301, in dem es auch einen UKW-Bereich gab.

1975 Umstellung auf die Produktion des Modells Orion-302, die als Grundlage für die Exportmodifikation diente "Woschod-308" und Armee "Leuchtturm"

Hier ist so ein Schatz, den ich bekommen habe. Der Funkempfangsteil besteht vollständig aus Mikroschaltungen, nur die Ausgangsstufe des Niederfrequenzverstärkers ist auf Transistoren montiert, außerdem auf Germanium. Es gibt eine einmalige Gelegenheit, dem Klang von Germanium-Transistoren zu lauschen.

Jede Prophylaxe beginnt mit dem Öffnen des Gerätes. Dabei entstand ein Problem, das schmerzlich raffinierte Design des Gehäuses. Plötzlich schlage ich vor, wer es braucht: Entfernen Sie zuerst die Lautstärke-, Ton- und Einstellknöpfe. Wir lösen 4 Schrauben in den Ecken und eine Schraube unter der Dichtung, sie ist unter dem Einstellknopf versteckt. Entfernen Sie die Skala und lösen Sie 4 weitere Schrauben, die die Seitenwände des Funkempfängers halten. Wir lenken die Wände zur Seite und ziehen sie aus der Nut.

Dem Datum nach zu urteilen (08.1975) war mein Radio eines der ersten, aber die Seriennummer ist peinlich: 31943 ist die Anzahl der Empfänger.

Die gelbliche Farbe unter dem Einstellzeiger (Skalenhintergrund) besteht aus Phosphorfarbe. Obwohl seit seiner Herstellung 46 Jahre vergangen sind, leuchtet der Lack immer noch sehr hell.

An der Rückwand steht, wie es sich gehört, ein stilles und ausdrucksstarkes Denkmal für die Stabilität der Zeit bis auf den Groschen:

Zuerst werde ich intensive Wasserprozeduren zum Funkempfänger durchführen, dann werden wir die Funktion der Schaltung überprüfen und den UKW-Bereich neu aufbauen.

Eines Tages werde ich ein Video posten.

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