Warum E-Books schnell an Popularität verloren haben

Buchstäblich vor 10-12 Jahren wurden in öffentlichen Verkehrsmitteln viele Menschen beobachtet, die anstelle von Zeitungen und gewöhnlichen Büchern E-Books lasen. Sie sagten diesem Format eine große Zukunft voraus, denn auf einer Speicherkarte kann eine ganze Bibliothek abgelegt und mit ihr gelesen werden ein spezieller LCD-Bildschirm, der Papier buchstäblich emulierte, war für die Augen nützlicher als das Lesen auf einem Smartphone-Display oder Tablette.

Aber E-Books verloren schnell an Popularität und heute gibt es mindestens 20 Modelle im Angebot, auf die Sie achten können.

Warum ist das passiert?

Ein E-Reader war viel billiger als ein Smartphone (in den Anfangsjahren hieß ein Smartphone PDA (Personal Digital Assistant) und ein Tablet-PC. Doch die explosionsartige Zunahme von Gadgets (zuerst Tablets, dann Smartphones) ließ das Interesse an E-Books verlieren – der Text kann auch vom Smartphone gelesen werden.

Zudem war die Funktionalität des E-Books ausschließlich zum Lesen von Text gedacht. Dazu trug auch die rasante Entwicklung des schnellen Internets bei – neben Texten interessierten sich auch Fotos und Videos.

Der Autor liest "Etude in Crimson Tones" in seinem E-Book
Der Autor liest "Etude in Crimson Tones" in seinem E-Book

Im Laufe der Zeit wurden E-Books mit Wi-Fi ausgestattet, ein Browser erschien in ihnen, aber dies rettete das Format immer noch nicht vor dem praktischen Aussterben - Smartphones erwiesen sich als viel funktionaler, und moderne Displays sind so konzipiert, dass Sie stundenlang davon lesen können, ohne Ihr Sehvermögen zu beeinträchtigen.

In letzter Zeit gibt es immer weniger Text in sozialen Netzwerken und Empfehlungssystemen, mehr Videomaterial gibt es auch einer der Gründe, warum die neue Generation (mit seltenen Ausnahmen) kaum liest und die alte Generation sich für das langweilige Videoformat interessiert Text. Nehmen Sie Ihr Lieblingsbuch, das bereits bis auf die Knochen gelesen wurde - Sie können es sich im Audioformat anhören und beim "Lesen" neue Emotionen schöpfen.

Natürlich wird dieses Format überhaupt nicht weggehen - das E-Book ist praktisch, weil es nichts im Leseprozess gibt stört und es besteht keine Versuchung, im Internet zu surfen oder ein Video anzuschauen, aber die Popularität dieses Gadgets wird immer noch sein Herbst. Ja, Buchhandlungen mit echten Büchern haben sich in den letzten Jahren wenig entwickelt, aber echte Buchliebhaber kaufen lieber eine Papierversion, als vom Bildschirm zu lesen.

Hatten Sie ein E-Book? Hier ist mein:

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