Warum niemand die Echtheit der Mondfotos der UdSSR bestritten hat. Der Trick der sowjetischen Ingenieure

Wie oft haben Sie gehört oder gelesen, dass die USA ihren Flug zum Mond vorgetäuscht haben? Ich denke mehr als tausend Mal nach, und immer noch gibt es Artikel und Sendungen, die "Fehler" im Filmmaterial der Mondexpedition untersuchen.

Die Amerikaner haben sich natürlich selbst vermasselt: Einige der Dreharbeiten auf dem Mond erwiesen sich als von schlechter Qualität, um das Publikum schön zu präsentieren, wurde beschlossen, sie im Pavillon erneut zu drehen. Als normale Bürger von der Substitution erfuhren, geriet nicht nur die gesamte Mondvermessung, sondern auch die Tatsache, zum Mond zu fliegen, in Zweifel.

Warum niemand die Echtheit der Mondfotos der UdSSR bestritten hat. Der Trick der sowjetischen Ingenieure

Die sowjetische Geschichte der Monderkundung begann mit dem Start von Sputnik am 2. Januar 1959. Aufgrund nicht berücksichtigter Faktoren kann der Satellit "Luna-1" flog in einer Entfernung von 6000 Kilometern vom Mond entfernt.

Als der zweite Satellit am 12. September 1959 gestartet wurde, waren alle Faktoren bereits berücksichtigt und "Luna-2" erfolgreich und hart auf dem Mond gelandet.

Wie konnte die UdSSR diese Tatsache beweisen? Immerhin beträgt der Durchmesser des Satelliten nur 0,85 Meter! Das sieht man in keinem Teleskop... Das Militär schlug vor, einfach eine Atombombe in den Satelliten zu platzieren, und sagte, dass der Atompilz einer Explosion auf dem Mond durch ein starkes Teleskop sichtbar wäre. Nun, zumindest haben Wissenschaftler bewiesen, dass es unter Mondbedingungen keinen "Pilz" durch eine Atomexplosion geben wird.

Der Beweis wurde einfach und genial erfunden: Als der Satellit 120.000 Kilometer von der Erde entfernt war, sprühte die Automatisierung 1 Kilogramm Natrium und erzeugte einen künstlichen Kometenschweif. Dieser "sowjetische Komet" wurde von vielen Observatorien fotografiert. Um Flugparameter zu messen und Informationen zu übermitteln, wurden Funksender an Bord installiert. Dieses Signal wurde auch von ausländischen Ortungsstationen erfasst. Als die Sender zum geschätzten Zeitpunkt verstummten, war allen klar: Der sowjetische Satellit Luna-2 war erfolgreich in die Mondoberfläche gestürzt.

Nach 20 Tagen wurde der dritte Satellit zum Mond gestartet "Luna-3". Ihm wurde die Aufgabe übertragen, die gegenüberliegende (von der Erde aus unsichtbare) Seite des Mondes zu fotografieren. Der Satellit sollte um die "Acht" zuerst den Mond und dann die Erde umfliegen. Der Satellit hatte dafür keinen Antrieb, es wurde nur die Schwerkraft des Mondes genutzt. Dank präziser mathematischer Berechnungen konnte das Problem erfolgreich gelöst werden.

Das zweite Problem ist, wie man den Satelliten für die Dauer des Filmens "einfriert", damit die Frames klar sind. Die vom Konstruktionsbüro von Boris Raushenbakh erstellte Automatisierung hat diese Aufgabe erfolgreich bewältigt. Der Satellit richtete seine Kamera nicht nur genau auf den Mond aus, sondern hielt diese Position auch 40 Minuten lang, während er die andere Seite des Mondes fotografierte.

Nun, das wichtigste Problem: Wie überträgt man ein Bild in einer Entfernung von 470.000 Kilometern? Komplex "Jenisei" fotografierte nicht nur, entwickelte den Film, sondern übermittelte auch Aufnahmen von der Rückseite des Mondes zur Erde.

All diese Aufgaben haben sich unsere Wissenschaftler weltweit erstmals gestellt und erfolgreich gemeistert.

Nun, wie kann man beweisen, dass ein Foto von der anderen Seite des Mondes echt ist und nicht von einem Kunststudenten gezeichnet wurde?

Damit niemand Zweifel hatte, musste ein Drittel des Films gespendet werden: Sputnik begann den Mond von dem von der Erde aus sichtbaren Rand zu fotografieren und auch schon vom anderen Rand fertig zu fotografieren von der Erde aus sichtbar. Daher hat niemand jemals die Echtheit der vom sowjetischen Satelliten aufgenommenen Fotos bestritten "Mond 3".

Basierend auf den erhaltenen Bildern wurde ein Atlas der anderen Seite des Mondes erstellt. Die UdSSR hat als Entdecker Objekten auf der Mondoberfläche Namen zugewiesen.

Am 3. Februar 1966 landete der sowjetische Satellit Luna-9 weich auf dem Mond und übermittelte Panoramabilder vom Landeplatz. Die UdSSR warnte ausländische Kollegen im Voraus vor dem Zeitpunkt der Übertragung von Bildern vom Mond, und die Briten empfingen erfolgreich ein Signal vom sowjetischen Satelliten. Niemand dachte daran, ihre Authentizität in Frage zu stellen.

Es gibt noch ein paar sehr merkwürdige Fakten, aber ich werde sie in den Kommentaren hinzufügen.

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